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Wohnzimmer Teppichboden

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Wohnzimmer Teppichboden – Wohnzimmer Teppichboden

Eigentlich begann diese Reise mit einem Trauerfall. Mein Hund war gestorben und ich mir unsicher, ob ich noch mal einen neuen in mein Leben lassen wollte. Aber es fehlte mir etwas, es war wie ein Loch, das man stopfen will, aber man weiß noch nicht so recht, wie.

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So bin ich auf der Website von “Trusted Housesitters” gelandet, wo Hausbesitzer jemanden suchen, der in ihrer Abwesenheit in ihr Zuhause zieht und ihre Tiere betreut. Und so habe ich die 15-jährige halbtaube Pip, den zehnjährigen Gentleman Ned und den dreijährigen Charmeur Buster kennengelernt. Zehn Tage habe ich mit den drei Hunden, zwei Pferden, zwei Katzen und einer unübersichtlichen Schar Geflügel allein auf einem der ältesten herrschaftlichen Anwesen Irlands verbracht. Ich war plötzlich eine irische Landlady, und ich war es verdammt gern.

Als ich an einem ungewöhnlich warmen Tag auf “Kilballyowen” im County Limerick ankomme, kenne ich nur ein paar grobe Daten über die O’Gradys und was mich erwartet. Wir haben ein paar Mails gewechselt, wer ich bin, wer sie sind, und so weiß ich, dass sie mit zwei fast erwachsenen Kindern in einem hellen Haus aus den 60er-Jahren auf ihrem eigenen Land leben und jetzt zwei Wochen in die USA reisen wollen. Ich weiß, welche Tiere mir anvertraut werden und wie ich sie füttern und pflegen muss. Ich habe eine Liste mit Notfallnummern bekommen und Tipps für die Umgebung.

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Und dann stehe ich da in der Mitte eines menschenleeren und sehr grünen Nirgendwo in der Nähe des kleinen Städtchens Bruff und finde trotz Navigationsgerät das Haus nicht. Eine alte Dame vor einem Gebäude mit blutroter Haustür erklärt mir den Weg, ich fahre schließlich durch ein Tor auf eine lange Auffahrt, die nicht enden will, bis ich 200 Meter hinter einem der ältesten und mächtigsten Kastanienbäume Irlands, wie ich später lerne, das Haus sehe. In seinem blumenüberrankten Eingang steht seine Besitzerin, Eliza O’Grady.

Viel Zeit bleibt uns nicht für ein intensives Kennenlernen. Mann und Tochter packen gerade ihre Koffer, wir besichtigen die Räume, den Geräteschuppen, die Hühnerställe, das Wasserpumpenhaus, den Gemüsegarten. Ich lerne, wo die Hunde schlafen und die Katzen, wann die Hühner ins Bett gehen, dass ihr Land 128 Hektar umfasst, auf dem ich die Hunde täglich ausführen soll. Eliza hat all dies für mich noch einmal aufgeschrieben, trotzdem werde ich in den nächsten Tagen immer wieder ein paar SMS an sie schicken: “Wo sind die Lichtschalter für die Küche? Das Katzenfutter ist alle, wo gibt es neues? Und wie um Himmels willen kriege ich die Dusche zum Laufen?”

Grünes Paradies: Viele Hektar groß ist das Anwesen, auf dem Beatrix Gerstberger einhütet

Am nächsten Morgen starren Ned, Pip und Buster mich mit einer stillen Erwartungshaltung an. So beginnt mein Alltag in einem fremden Leben, in dem ich sehr schnell das Gefühl bekomme, ein Teil dieses Hauses und des irischen Landlebens zu sein.

Die Tiere und ich, wir haben bald unseren eigenen Rhythmus. Ich verstehe, dass die alte Dame Pip morgens gern länger liegen bleibt, besonders wenn der Himmel verhangen ist. Auf unseren Spaziergängen nutzt sie ihre vermeintliche Taubheit gnadenlos für eigene Jagdausflüge aus und läuft einfach immer weiter, ohne sich umzuschauen. “Pip”, rufe ich dann immer wieder, einmal klettere ich sogar über einen Zaun, um ihr hinterherzulaufen. Ned und Buster bleiben davor stehen und schauen mich an, als wollten sie sagen: “Vergiss es, die Alte macht eh, was sie will, die kommt schon wieder.” Geflügel hat auch seine ganz eigenen Regeln, und das sind nicht meine.

Jeden Tag geht Beatrix Gerstberger mit den drei Hunden Pip, Ned und Buster in die Wiesen und Felder

Die hyperaktiven Hühner, die ich am Vormittag aus ihren Ställen lasse, verfolgen mich aufdringlich, wenn ich den Biomüll zur Komposttonne trage, und Stewart, der Hahn, pickt dann wie besessen auf meine rot lackierten Fußnägel ein. Ich sammele täglich ihre Eier ein, gieße die Blumen und das Gemüse, und jeden Vormittag suche ich die beiden Pferde Jack und Camp auf den weitläufigen Wiesen hinter dem kleinen Wäldchen mit uralten Eichen und Rotbuchen, um mich davon zu überzeugen, dass es ihnen gut geht.

Mittags machen die Hunde und Katzen und ich ein gemeinsames Schläfchen im Wohnzimmer. Pip liegt auf einem Sessel, Ned und Buster auf dem Boden, schnarchen, und wenn ich mich auf meinem Sofa bewege, klopfen sie freudig ein wenig mit den dicken schwarzen Schwänzen auf den Teppichboden.

Nichts ist schöner, als wenn dann auch noch der irische Landregen gegen die Fensterscheiben prasselt, hinter denen sich “mein” Land satt und grün bis zum Horizont dehnt. Der Wind fährt in den offenen Kamin, die Katzen versuchen, sich in meinen Rücken zu kuscheln: Es ist der wahr gewordene Rosamunde-Pilcher-Traum, und ich bin mittendrin. In einem Haus, das eine liebevolle und großzügige Lässigkeit ausstrahlt mit seinen Porzellanfiguren, den Gemälden des alten Herrenhauses, den gemütlichen Sesseln und Stapeln von alten “National Geographic”-Heften, einem Kalender mit den Terminen der Fuchsjagdsaison. Und mit seinen Fotos, die überall stehen, hängen oder am Kühlschrank kleben und auf denen Hochzeiten zu sehen sind, Babys, Vorfahren, Kinder auf Pferden und Kinder, die durch Wasser toben.

Ich lebe das Leben von anderen, und ich finde es großartig, es ist so, als wenn man sich selbst für eine Weile hinter sich lassen kann und in eine andere Rolle schlüpft

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Den O’Gradys gehörte einmal rundherum noch sehr viel mehr Land, das erschließt sich mir erst nach und nach, als mich die Dorfbewohner darauf ansprechen, wenn ich erwähne, wo ich wohne. “Ooh, bei Madam O’Grady!”, sagen sie dann. Ich erfahre, dass “Kilballyowen” den O’Gradys seit 1301 gehört. Das alte Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert haben Elizas Eltern Ende der 60er-Jahre abreißen lassen, aber Reste der Stallgebäude stehen noch, von Büschen und Blumen überwuchert. Die Hunde und ich sitzen manchmal in ihrer Mitte, die Sonne fällt schräg durch halbverfallene Fensteröffnungen, und ich sehe ihn vor mir, jenen untergegangenen, großzügigen Lebensstil.

Anfangs habe ich noch das Gefühl, dass das alles ein wenig zu viel Einsamkeit ist. Der nächste Nachbar ist Hunderte Meter weit weg, und so fahre ich ab und zu in das 30 Minuten entfernte Limerick mit seinen knapp 100 000 Einwohnern. Die Straßen dorthin sind eng und kurvig, Trecker kommen mir entgegen, und ich quetsche mein kleines Auto in die Hecken am Straßenrand, Ginster kratzt am Lack.

Jeden Samstagmorgen findet in Limerick ein Markt statt. Frauen bieten ihre selbst gemachten Marmeladen und Kuchen an, ein Mann mit wildem rotem Haar lässt mich seine Wildschweinwürstchen probieren. Überall, wo Backwaren verkauft werden, türmen sich riesige Brotlaibe, von denen eine Großfamilie eine Woche lang essen könnte. Ich trinke eine Tasse Kaffee neben einem alten Mann, der Akkordeon spielt. Die Stimmung ist freundlich und familiär, fast jeder scheint sich zu kennen, viele sprechen Gälisch miteinander.

So bunt und idyllisch ist Irland.

Nach ein paar Tagen endet die Einsamkeit abrupt. David O’Grady, ein Nachbar, steht vor der Tür und bringt eine Zeitschrift vorbei. Wir unterhalten uns über den Tratsch aus dem Leben von Menschen, die ich nicht kenne, eine Mutter von zwei Kindern, die berühmt war als Fuchsjagdreiterin und dabei verunglückte; über sein Pendeln zwischen Dublin, wo er arbeitet, und hier, wo er mit seiner Schwester auf einem Hof lebt.

Und dann kommt zwei Tage danach eine weitere Nachbarin, Deirdre Hogan. Sie holt Eier, pflückt Pflaumen und Tomaten. “Mmh, lecker”, sagt sie immerzu, und wir reden darüber, wie man den besten Apfelsaft macht, welche der Hennen die köstlichsten Eier legt, und dann hat sie eine großartige Idee, findet sie. “Du reitest? Wir sollten versuchen, am kommenden Wochenende eine Fuchsjagd für dich zu organisieren.” Ich habe das warme Gefühl, dass es da draußen hinter “meinem” Land eine große irische Herzlichkeit gibt, die mich sofort und ohne Zögern miteinschließt.

Der nächste Ort hier ist Bruff. 800 Einwohner, an der kleinen und kurzen Hauptstraße ein Supermarkt für das Nötigste, ein “Fish and Chips Take-away”, ein Eisenwarengeschäft, ein Wettbüro, ein Hochzeitsfotograf, in dessen Schaufenster ein verblichenes Hochzeitsfoto und lilafarbene künstliche Blumen vor sich hin stauben, mehrere Pubs.

An einem Mittwochmorgen treffe ich dort vor der Kirche Chris und Patsy Bourke, zwei Männer in ihren Siebzigern, mit Zahnlücken, rosigen Wangen, weißem Haar und rauen Händen. “A very good morning”, sagen sie, als ich an ihnen vorbei in die Kirche gehe, in deren Bänken vereinzelt Menschen sitzen und beten. Chris und Patsy stehen mit ein paar Männern wie jeden Tag nach der Morgenmesse vor dem alten Friedhof, und als ich wieder herauskomme, reden wir über das Wetter, die Gräber und welcher der Pubs in Bruff der beste ist. Dann laden sie mich spontan zum Tee ein, ein paar Hundert Meter den Hügel hinauf in das Haus von Patsy, das sich hinter einen Blumengarten duckt. Er macht einen Tee, stellt Kekse auf den Tisch, erzählt von seinen sechs Söhnen und der Tochter. Seine Frau ist vor ein paar Jahren gestorben, er zeigt sie auf ein paar Familienfotos. “Nichts ist wichtiger als die Familie”, sagt er, “auch als ich für ein paar Jahre in England war und dort nach Arbeit suchen musste.” Zum Abschied nehmen sie mich fest in ihre Arme, und ich bekomme einen Kuss auf die Wange.

Mauern aus Feldsteinen begrenzen die Wege.

Ihr Lieblingspub in Bruff hatten die O’Gradys mir vor ihrer Abreise gesagt, sei “Mary Howard’s Pub”: türkisrote Hausfassade, blickdichte Vorhänge, zwei kleine Zimmer unterhalb einer Wohnung, in der die Wirtin Mary Howard aufwuchs. Ältere Ehepaare, die Karten spielen, sitzen dort, als ich hereinkomme, ein Mann auf einem Barhocker schaut Pferderennen im Fernsehen. “Wo kommst du her?”, fragt Mary, und sofort werden auch hier ohne zeitverschwendende Höflichkeiten große Mengen persönlicher Informationen zwischen den Einheimischen und mir ausgetauscht; es ist, als besuchte ich jemanden zu Hause, der zufällig eine gut ausgestattete Bar in seinem Wohnzimmer hat.

Als ich einmal in das fast 30 Kilometer entfernte Adare fahre, das mit seinen reetgedeckten Cottages ganze Busladungen von Touristen anlockt, merke ich erst, wie sehr ich dieses Bruff-Gefühl vermisse. Bruff ist im Gegensatz zu Adare kein herausgeputztes Schmuckstück, aber es ist das Irland, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Hier gibt es keine Souvenirshops mit Wollpullovern, keine Stadtführungen, kein Schloss, das nun ein Hotel mit Golfplatz ist, keine Männer, die Harfe spielen, um ihre CDs zu verkaufen. Aber es gibt Männer, die glauben, dem katholischen Fegefeuer zu entgehen, wenn sie jeden Tag vor der Kirche stehen, rauchen und schwatzen, bevor sie sich abends im Pub dem Alkohol hingeben.

Auf meinen letzten Abendspaziergang mit den Hunden schließen sich plötzlich die beiden Katzen an. Zu sechst schlendern wir an der Weide vorbei, auch Jack und Camp kommen ein Stückchen mit. Es ist so idyllisch, dass ich kurz denke, ein Tiertrainer müsse hinter der Hecke stehen und Kommandos für das perfekte Abschiedsbild geben. Ein letztes Mal füttern, schlafen, dann steht die Familie wieder vor der Tür. Wir trinken Tee, und die Hunde kleben an ihren Besitzern. Als ich ins Auto steigen will, drängeln sie sich plötzlich dazwischen und an meine Beine. Es ist fast so, als wollten sie sich bedanken.

Freie Unterkunft gegen kostenloses Tiere-Hüten: Das ist der Deal der Plattform “Trusted Housesitters”. Der Jahresbeitrag, um sich registrieren zu lassen, beträgt 89 Euro, anschließend muss man ein ausführliches Profil über sich erstellen und ein paar Sicherheits-Checks durchlaufen. Die meisten Helfer werden in Großbritannien, den USA, Australien, Kanada und Frankreich gesucht. Meistens sind Hunde und Katzen zu Media ist eine Reportage aus BRIGTTE Woman

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im “Reise-Forum” der BRIGITTE-Community vorbei!

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